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Neue Konzepte zur Risikobewertung unter REACH(FKZ 3708 65 407)

Für die Registrierung von Stoffen nach REACH, sind Standarddaten von den Herstellern oder Inverkehrbringern erforderlich. Diese Standarddaten werden in physikalisch-chemische, toxikologische und ökotoxikologische Angaben gegliedert.
 
Demnach sind, um ökotoxikologischen Eigenschaften einer Substanz zu prüfen, Standardtestprogramme wie Fisch-, Daphnien- und Algentests notwendig, um die kurzzeitigen und langzeitigen Auswirkungen einer gefährlichen Eigenschaft zu bestätigen oder zu dementieren. Bei der Erfüllung von Datenanforderungen für einzelne Endpunkte bietet REACH aber auch die Möglichkeit, auf Studien (Tests) zu verzichten, sofern adäquate experimentelle und/oder nicht-experimentelle Informationen vorliegen oder generiert werden können.

Wie solche Informationen bewertet werden können, ist als Non-Testing-(NT-)Ansatz im Leitfaden R.6 (Kapitel R.6.1.7) und als Weight-of-Evidence-(WoE-)Ansatz im Leitfaden R.7b (Kapitel R.7.8.5) beschrieben. In diesem Projekt wurden beide Ansätze anhand von drei potentiellen endokrinen Disruptoren (ED) überprüft und eine integrierte Bewertung dieser durchgeführt. Darauf aufbauend wurden Empfehlungen für die Leitfäden der Bewertung endokriner Disruptoren formuliert.

Der Abschlussbericht des Forschungsvorhabens ist nun als UBA-Text verfügbar. Er ist hier als pdf-Dokument zu finden und in der Bibliothek des Umweltbundesamtes ausleihbar (UBA-FB 001885/E).