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Welche Stoffe prüfen die Behörden? ECHA und deutscher Helpdesk erweitern REACH-Informationsangebot

Seit Kurzem informiert die europäische Chemikalienagentur (ECHA) auf ihrer Website darüber, welche Chemikalien aktuell unter REACH auf dem Prüfstand stehen. Für diese Stoffe analysieren die Behörden die Risikomanagement-Optionen. Mit der RMOA (Risk Management Options Analysis) dokumentieren sie, wie Risiken angemessen reguliert werden sollen. Zu den möglichen Regelungen gehören z.B. eine harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung, die Zulassungspflicht oder eine Beschränkung. Das neue „Public Activities Coordination Tool“ (PACT) beschreibt den Stand einer RMOA und, nach der EU-weiten Diskussion, die Schlussfolgerungen daraus.

Das „PACT“ soll alle REACH-Akteure frühzeitig über geplante REACH-Prozesse informieren. Es soll ihnen ermöglichen, zusätzliche Informationen vorzulegen und sich auf öffentliche Konsultationen vorzubereiten. Das betrifft z.B. nachgeschaltete Anwender, deren Anliegen mit den Registrierungsunterlagen nicht ausreichend transportiert sind. Den registrierungspflichtigen Unternehmen eröffnet die neue Kommunikationsstrategie, weitere Informationen zu sammeln, ihre Verwendungsmuster und das Risikomanagement zu überprüfen sowie zusätzliche Maßnahmen zu erwägen.

Der deutsche REACH-CLP-Biozid Helpdesk ergänzt das ECHA-Angebot, indem er auf seiner Webseite veröffentlicht, welche Stoffe die deutschen Behörden analysieren. Neben einer besseren Transparenz soll damit für potenziell betroffene Akteure die Möglichkeit geschaffen werden, Informationen einzureichen, die durch die Registrierung nicht erfasst sind. Dazu gehören auch Angaben zu sozio-ökonomischen Auswirkungen geplanter Maßnahmen.

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