Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien Registration,
Evaluation,
Authorisation and
Restriction of Chemicals
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REACH - Umsetzungsprojekte

RIP 1: REACH Prozessbeschreibung

Ziel/Zielsetzungen:
Bei allen Beteiligten soll ein besseres Verständnis des REACH-Verfahrens erreicht und eine Grundlage für detaillierte Arbeiten in anderen RIP-Projekten geschaffen werden.

RIP 1 erklärt die Prozesse und Verfahren, die in REACH festgelegt sein werden und hat das Ziel, der Industrie, den Behörden und Entscheidungsträgern zu helfen, diese besser zu verstehen.
Eine ausführliche Prozessbeschreibung erklärt im Detail die Prozesse der Registrierung, die Informationen in der Lieferkette, den Begriff „nachgeschaltete Anwender“, Bewertung, Zulassung, Beschränkung von Stoffen und das Einstufungs- und Kennzeichnungsverfahren.
http://ecb.jrc.it/documents/REACH/REACH_PROPOSAL/COM_PROPOSAL_2003/REACH_process_descriptions_15-06-2004.pdf

RIP 2: REACH-IT
Zielsetzung des REACH-IT Projektes ist, sicherzustellen, dass die REACH-Prozesse in der Agentur, den Mitgliedstaaten, der Industrie, der Kommission und bei anderen Beteiligten durch geeignete IT-Systeme unterstützt werden. Die REACH-Arbeitsabläufe werden durch IT-Systeme automatisiert und die Eingabe eines Registrierungsdossiers wird hauptsächlich durch diese organisiert. Die Erstellung und das Management des Stoffdossiers werden durch eine neue Version von IUCLID (Internationale Einheitliche Chemische Informationsdatenbank) unterstützt, welches in seiner Version 4 schon breite Anwendung fand.
Nichtvertrauliche Daten werden auf einer öffentlich zugänglichen REACH-Website veröffentlicht und frei verfügbar sein.
http://guidance.echa.europa.eu/docs/guidance_document/iuclid_en.htm?time=1234284396

RIP 3 - Technische Leitlinien für die Industrie

RIP 3.1: Leitfaden für die Erstellung des technischen Dossiers für die Registrierung
RIP 3.1 entwickelt einen Technischen Leitfaden für Hersteller und Importeure, mit welchem sie ihre Dossiers für die Registrierung unter REACH vorbereiten können.
http://guidance.echa.europa.eu/docs/guidance_document/registration_en.htm?time=1234284513
http://guidance.echa.europa.eu/docs/guidance_document/intermediates_en.htm?time=1234286034
http://guidance.echa.europa.eu/docs/guidance_document/polymers_en.htm?time=1234286055
http://guidance.echa.europa.eu/docs/guidance_document/ppord_en.htm?time=1234286078

RIP 3.2: Technischer Leitfaden für die Erstellung des Stoffsicherheitsberichts
RIP 3.2 wird einen Technischen Leitfaden für Hersteller, Importeure und nachgeschaltete Anwender von Chemikalien entwickeln, wie sie: die Stoffsicherheitsbewertung ausführen und in einem Stoffsicherheitsbericht dokumentieren können. Des Weiteren wird vermittelt, wie das Sicherheitsdatenblatt (SDS) zur Weitergabe von Informationen in der Lieferkette zu verwenden ist.
http://guidance.echa.europa.eu/03_rdds_web_content/csr_en/csr_en.pdf?time=1234285995

RIP 3.3: Technischer Leitfaden für die Informationsanforderungen über die intrinsischen Eigenschaften von Stoffen
RIP 3.3 entwickelt einen Technischen Leitfaden, wie die Informationsanforderungen hinsichtlich der intrinsischen Stoffeigenschaften erfüllt werden können. Insbesondere soll ein besseres Verständnis für die Nutzung von Alternativen zu in-vivo Daten (wie (Q)SARS und in-vitro Daten) erzeugt werden und wie Informationen über die Exposition in Entscheidungen mit einbezogen werden können.
http://guidance.echa.europa.eu/docs/guidance_document/information_requirements_en.htm?time=1234285922

RIP 3.4: Leitfaden für die gemeinsame Datennutzung (Vorregistrierung)
Ziel von RIP 3.4 ist ein Technischer Leitfaden für Hersteller und Importeure zur Teilung von Daten unter REACH und zur Arbeitsweise der SIEF (Substance Information Exchange Fora). Als Beispiel sei die gemeinsame Nutzung vorhandener Wirbeltierdaten bei der Registrierung eines phase-in-Stoffes (Altstoff) genannt.
http://guidance.echa.europa.eu/docs/guidance_document/data_sharing_en.htm?time=1234284684
http://guidance.echa.europa.eu/03_rdds_web_content/pre-registration_en/pre-registration_en.pdf?time=1234284582

RIP 3.5: Technischer Leitfaden über die Anforderungen an nachgeschaltete Anwender
RIP 3.5 erstellt einen Leitfaden für „nachgeschaltete Anwender“, der die Verpflichtungen hinsichtlich des Gebrauches von Stoffen und Expositionsszenarien erläutert, und deutlich macht, welche Information verfügbar sein sollten, um diese auch entlang der Lieferkette zu kommunizieren.
http://guidance.echa.europa.eu/03_rdds_web_content/du_en/du_en.pdf?time=1234284582 - englisch
http://guidance.echa.europa.eu/docs/guidance_document/du_de.htm?time=1234284772 - deutsch

RIP 3.6: Leitlinien zu Einstufung und Kennzeichnung im Rahmen des GHS
RIP 3.6 wird einen Leitfaden zur Einstufung und Kennzeichnung im Rahmen des Globalen Harmonisierten Systems (GHS) entwickeln, welches parallel zu REACH in die EU-Gesetzgebung eingebracht wurde.
http://guidance.echa.europa.eu/03_rdds_web_content/classification_notification_en/classification_notification_en.pdf?time=1234285130
http://guidance.echa.europa.eu/03_rdds_web_content/ghs_en/ghs_en.pdf?time=1234285334

RIP 3.7: Leitlinien zur Erstellung eines Antragsdossiers für die Autorisierung
Der Leitfaden soll der Industrie alle notwendigen Informationen zum Prozess der Zulassung von Stoffen unter REACH geben. Schwerpunkte sind die Identifikation und Analyse von Alternativstoffen oder -technologien, sowie die Erstellung eines Substitutionsplanes.
http://guidance.echa.europa.eu/03_rdds_web_content/authorisation_application_en/authorisation_application_en.pdf?time=1234285424

RIP 3.8: Leitlinien zur Erfüllung der Anforderungen für Artikel
RIP 3.8 wird einen Leitfaden entwickeln, der es Herstellern und Importeuren von Erzeugnissen ermöglicht festzustellen, ob sie Verpflichtungen unter REACH haben oder nicht.
http://guidance.echa.europa.eu/docs/guidance_document/articles_en.htm?time=1234285460

RIP 3.9: Leitfaden für die Durchführung einer sozioökonomischen Analyse
RIP 3.9 entwickelt einen Leitfaden, wann und wie eine sozioökonomische Analyse (SEA) unter REACH durchzuführen ist. Es soll gezeigt werden, welche Aspekte in der Analyse zu berücksichtigen sind (verschiedenste Verwendungen, mögliche Alternativen) und wie die Ergebnisse für den SEA-Ausschuss der Chemikalienagentur aufzubereiten sind.
http://guidance.echa.europa.eu/03_rdds_web_content/sea_authorisation_en/sea_authorisation_en.pdf?time=1234285499 - Beschränkungen
http://guidance.echa.europa.eu/03_rdds_web_content/sea_authorisation_en/sea_authorisation_en.pdf?time=1234285520 - Zulassung

RIP 3.10: Technischer Leitfaden für die Beschreibung und Prüfung der Stoffidentität
Stoffe sind nach der REACH-Defintion normalerweise das Produkt eines chemischen Herstellungsprozesses und können mehrere verschiedene Bestandteile und/oder Verunreinigungen und Zusätze enthalten. Für alle Beteiligten in REACH ist die eindeutige Identifikation eines Stoffes essentiell, so zum Beispiel bei der Bildung von Konsortien. Aus diesem Grund entwickelt RIP 3.10 einen Leitfaden zur Ermittlung und Überprüfung von Stoffidentitäten.
http://guidance.echa.europa.eu/docs/guidance_document/substance_id_en.htm?time=1234285641

RIP 4 - Technische Leitlinien für Behörden

RIP 4.1 / RIP 4.2: Dossierbewertung und Stoffbewertung
RIP 4.1 und 4.2 wurden zusammengelegt, da sich überlagernde Themenbereiche erfasst wurden. Der Leitfaden erläutert im Detail, wann und wie die Agentur eine Dossierbewertung durchführen soll (Versuchsvorschläge und Prüfung der Erfüllung der Anforderungen), und wie die Mitgliedstaaten bei einer Stoffbewertung vorgehen sollen.
http://guidance.echa.europa.eu/docs/guidance_document/evaluation_en.htm?time=1234285675

RIP 4.3 / RIP 4.5: Aufnahme von Stoffen in den Anhang XIV (Verzeichnis der zulassungspflichtigen Stoffe) und Prioritätensetzung für die Bewertung
RIP 4.3 erstellt einen Leitfaden zur Aufnahme von zulassungspflichtigen Stoffen in den Anhang XIV der REACH-Verordnung und zur Identifizierung von sehr besorgniserregenden Stoffen.
RIP 4.5 wird einen Leitfaden mit Kriterien für die Priorisierung von Stoffen entwickeln. Betroffen sind die Evaluierung von Testvorschlägen, die Vollständigkeitsprüfung der Dossiers, sowie die Auswahl der Stoffe, für die eine Stoffbewertung erfolgen soll.
http://guidance.echa.europa.eu/docs/guidance_document/annex_xiv_en.htm?time=1234285706
http://guidance.echa.europa.eu/docs/guidance_document/prioritisation_evaluation_en.htm?time=1234285749
http://www.reach-helpdesk.de/nn_74228/de/Downloads/Leitlinien-zur-Aufnahme-von-Stoffen-in-Anhang-XIV.pdf?

RIP 4.4: Vorbereiten der Dossiers des Anhang-XV
RIP 4.4 wird einen Leitfaden entwickeln, der es den zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten oder der Agentur (im Namen der Kommission) ermöglichen wird, Vorschläge für die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung, die Identifizierung von PBT und vPvB- und ähnlich besorgniserregender Stoffe, und für Beschränkungen nach Anhang XV (Dossiers) zu begründen.
Die Identifizierung‚ ähnlich besorgniserregender Stoffe’ wird ebenfalls in diesem Projekt behandelt.
http://guidance.echa.europa.eu/docs/guidance_document/harmonised_classification_en.htm?time=1234285785
http://guidance.echa.europa.eu/docs/guidance_document/svhc_en.htm?time=1234285809
http://guidance.echa.europa.eu/docs/guidance_document/restriction_en.htm?time=1234285831

RIP 5/6: Einrichtung der Europäischen Chemikalien-Agentur
RIP 5/6 wird sich auf die Einrichtung der Europäischen Chemikalien-Agentur beziehen, sicherstellend, dass diese die ihr zugeteilten Aufgaben effektiv, effizient und transparent durchführen kann.